Zum Inhalt springen

Pure Dimensions IT Solutions · www.puredimensions.de

Custom Post Types: Wenn Seiten und Beiträge nicht mehr reichen

Custom Post Types: Wenn Seiten und Beiträge nicht mehr reichen

Christian Sunderbrink

2 Min. Lesezeit

Referenzen, Veranstaltungen, Stellenangebote: Nicht alles ist eine Seite oder ein Blogbeitrag. Eigene Inhaltstypen machen die Pflege einfacher und die Website stabiler.

Keine Zeit? Die Kurzantworten

WordPress kennt von Haus aus vor allem zwei Inhaltstypen: Seiten und Beiträge. Für viele Websites reicht das. Aber spätestens, wenn Sie Referenzen, Veranstaltungen, Stellenanzeigen oder ein Team mit vielen Personen pflegen, wird es unübersichtlich – und die Seite wird bei jeder Änderung anfälliger.

Das Problem mit „alles ist eine Seite“

Oft werden solche Inhalte als normale Seiten angelegt und von Hand gestaltet. Das funktioniert, bis ein Detail für alle Einträge geändert werden soll: Dann muss jede Seite einzeln angepasst werden. Außerdem sieht jeder Eintrag ein bisschen anders aus, weil jede Person ihn etwas anders befüllt.

Eigene Inhaltstypen: strukturiert statt frei

Ein Custom Post Type ist ein eigener Inhaltstyp mit eigenem Menüpunkt im Dashboard – etwa „Referenzen“ oder „Veranstaltungen“. Jeder Eintrag hat dieselben Felder, die Darstellung kommt aus einer gemeinsamen Vorlage.

  • einfache Pflege: Felder ausfüllen statt Layouts bauen
  • einheitliches Aussehen: eine Vorlage für alle Einträge
  • Filter und Listen: etwa Veranstaltungen nach Datum, Referenzen nach Branche
  • saubere Adressen: zum Beispiel /referenzen/projektname/

Felder und Taxonomien

Zu einem Inhaltstyp gehören meist eigene Felder – bei einer Veranstaltung etwa Datum, Ort und Anmeldelink. Dazu kommen Taxonomien, also eigene Kategorien oder Schlagwörter, mit denen sich Einträge gruppieren und filtern lassen.

Tipp: Planen Sie Felder vorab mit Blick auf die Darstellung. Ein Datum als echtes Datumsfeld statt als freier Text lässt sich später sortieren, filtern und für Suchmaschinen auszeichnen.

Ins Plugin, nicht ins Theme

Ein häufiger Fehler: Der Inhaltstyp wird im Theme registriert. Wechselt man später das Design, sind die Einträge zwar noch in der Datenbank, aber nicht mehr erreichbar. Deshalb gehören Inhaltstypen in ein eigenes, kleines Plugin. Das Theme kümmert sich nur um die Darstellung – mehr dazu im Beitrag Child-Theme oder eigenes Theme?

Plugin oder eigener Code?

Es gibt Plugins, mit denen sich Inhaltstypen und Felder per Mausklick anlegen lassen. Für den Einstieg ist das bequem. Bei größeren Projekten bevorzuge ich schlanken, eigenen Code: keine zusätzliche Abhängigkeit, keine Lizenzfrage und nur genau die Funktionen, die gebraucht werden.

Fazit

Eigene Inhaltstypen machen aus wiederkehrenden Inhalten ein strukturiertes System – leichter zu pflegen, einheitlicher und zukunftssicher. Wenn Sie Inhalte haben, die nicht so recht in Seiten und Beiträge passen, schauen wir gemeinsam, wie sie sich sauber abbilden lassen. Mehr auf der Seite Customizing.

Kurz beantwortet: häufige Fragen

Fragen anzeigen
Was ist ein Custom Post Type?Was ist ein Custom Post Type in WordPress?

Ein eigener Inhaltstyp mit eigenem Menüpunkt im Dashboard, etwa „Referenzen“ oder „Veranstaltungen“. Alle Einträge haben dieselben Felder und nutzen eine gemeinsame Vorlage.

Ein eigener Inhaltstyp neben Seiten und Beiträgen, etwa für Referenzen, Veranstaltungen oder Stellenanzeigen. Er bekommt einen eigenen Menüpunkt im Dashboard, eigene Felder und eine gemeinsame Vorlage – so sehen alle Einträge einheitlich aus und lassen sich filtern und sortieren.

Wann lohnt sich ein eigener Inhaltstyp?

Sobald wiederkehrende Inhalte einheitlich aussehen, gefiltert oder sortiert werden sollen – zum Beispiel Stellenanzeigen, Teammitglieder oder Termine.

Was sind Taxonomien?Was sind Taxonomien in WordPress?

Eigene Kategorien oder Schlagwörter für einen Inhaltstyp, mit denen sich Einträge gruppieren und filtern lassen, etwa Referenzen nach Branche.

Eigene Kategorien oder Schlagwörter, mit denen sich Einträge gruppieren und filtern lassen – zum Beispiel Referenzen nach Branche oder Veranstaltungen nach Ort. WordPress bringt Kategorien und Schlagwörter für Beiträge mit; für eigene Inhaltstypen lassen sich passende Taxonomien ergänzen.

Gehört der Inhaltstyp ins Theme oder in ein Plugin?Sollte man Custom Post Types im Theme oder in einem Plugin registrieren?

In ein eigenes, kleines Plugin. Im Theme registriert, wären die Einträge nach einem Design-Wechsel nicht mehr erreichbar.

In einem Plugin. Wird ein Inhaltstyp im Theme registriert, sind die Einträge nach einem Theme-Wechsel zwar noch in der Datenbank, aber nicht mehr erreichbar. Das Theme sollte sich nur um die Darstellung kümmern.

Plugin oder eigener Code?

Für den Einstieg sind Plugins bequem. Bei größeren Projekten bevorzuge ich schlanken, eigenen Code – ohne zusätzliche Abhängigkeit und Lizenzfrage.

Markierte Fragen sind allgemein formuliert – unabhängig von dieser Website.

War dieser Beitrag hilfreich?

Ein Klick genügt – Ihre Rückmeldung zeigt mir, welche Themen weiterhelfen.

Quelle: https://www.puredimensions.de/blog/custom-post-types/ · gedruckt am 29. Oktober 2026

Beitrag teilen

Sie haben eine Frage zu Ihrer Website?

Erzählen Sie mir kurz, worum es geht – ich melde mich persönlich mit einer ersten Einschätzung. Kostenlos und unverbindlich.

Kostenlos anfragen Per WhatsApp schreiben